Migration zu Codeberg

Es wird Zeit sich voll und ganz der Open Source Welt zu öffnen. Mein bisheriger Git Hoster Bitbucket ist ja ganz toll, aber gehört der Firma Atlassian. Und Github ist in fester Hand von Microsoft.

Alle sitzen in den USA und niemand weiß, wie die morgen so drauf sein werden.

Es ist beschlossen, ich übersiedle “code-technisch” nach Berlin, und zwar nach codeberg.org


Codeberg

Warum ich Codeberg super finde, hatte ich schon mal beschrieben. Jetzt geht es auch darum ein Zeichen zu setzen, und deshalb zahle ich gerne den jährlichen Mitgliedsbeitrag um diesen Dienst zusätzlich auch finanziell zu unterstützen.

Wenn wir der Jugend an den Schulen die Softwareentwicklung näher bringen, dann sollten wir das nicht im Schatten von Konzernen tun, die sich heute als kostenlose Freunde anbieten und morgen unsere Daten an “andere” verfüttern.

Und natürlich freue auch ich mich, wenn ich meinen Code an einer Stelle ablegen kann, die von der Community, also von Enthusiasten verwaltet wird, und nicht von profitgetriebenen Managern.

Kurz gesagt:

Codeberg rulez!

Migration

Das GATE Projekt besteht inzwischen aus mehrere Repositories:

  • In gate liegt C/C++ Framework
  • In opengate liegen die Quellen der Webseite(n)
  • Der gate-blog-classroom sammelt zusätzliche Sourcecodes für den Blog
  • cpp-build-env enthält die Docker Bauanleitungen
  • und dann gibt es noch ein paar private Spielereien für Arduino und Co.

Das gate Repository wird bei der Codeberg Migration wieder bei Null anfangen und keine History von Bitbucket übernehmen. Grund dafür ist meine Dummheit, da ich Binaries für GTK3 und EFI miteingecheckt habe, die das Repository nur unnötig aufblähen.

Doch die Blog- und Webquellen sind relativ frei von solchen Geschwüren, also macht es durchaus Sinn, deren History 1:1 zu übernehmen.

Wie das mit CI Funktionen und Buildservices aussieht, weiß ich noch nicht. Im Zweifelsfall läuft das eben bei mir zu Hause. Am wichtigsten ist mir das GIT-Repo selbst, alles andere ist optional.

Pages

Außerdem ist mir das “Pages” Feature ins Auge gefallen. Inhalte solcher Pages-Repos sollen direkt als statische Webseite per URL erreichbar sein.
Oh … das freut mich … und könnte zukünftig das Bauen des Blogs “optimieren”.

Schließlich brauche ich ja immer Monate, bis alles korrigiert und in einem Schwung neu hochgeladen ist. Aber so könnte ich auch die Entwürfe als “Voransicht” automatisiert generieren lassen.
Denn das war mir auf meinem Webspace mit FTP-Passwörtern immer viel zu heikel.

Na mal sehen, was daraus wird.

Fazit

Die nächsten Wochen werden ein Spaß.

Ohne einige Umstellungen in der Projektstruktur wird es wohl nicht gehen, aber früher oder später wird das ganze GATE Projekt auf Codeberg einsehbar sein.

Die ersten Vorbereitungen wurden gesetzt und ich bin total beeindruckt, dass Codeberg ein git-clone 3 mal schneller hinbekommt als ein gleich großes Bitbucket Projekt.