Das GATE Projekt

Also was ist GATE? Und was will ich eigentlich damit?

Seit 12 Jahren bin ich nun hauptberuflich in C++ unterwegs. Und meine große Leidenschaft ist und bleibt die systemnahe Programmierung. Folglich investiere ich viel Zeit in die Lösung von Schnittstellenproblemen zwischen Plattformen und den Aufbau von Abstraktionsschichten hin zum Business-Layer.

Doch in den oft recht klein dimensionierten Projekten, an denen ich bisher mitwirkte, war der Aufbau von nachhaltigen Bibliotheken kein primäres Entwicklungsziel.

Und so passiert es immer wieder, dass man für jedes neue Projekt wieder von vorne beginnt, alles was nicht zur STL zählt neu zu schreiben.

Jetzt kommt noch eine viel spannendere Welt auf uns zu. Eigentlich kann ich “IoT” gar nicht mehr hören, weil es jeder in den Mund nimmt aber nur wenige ein tieferes Verständnis dafür haben.

Vor 15 Jahren erklärte mir jemand Java in etwa so:

Java macht es möglich, dass dein Staubsauger mit dem Code deiner Kaffeemaschine betrieben wird.

Zwar möchte ich mir diese Chaos gar nicht vorstellen, wenn der Staubsauger Kaffee braut, aber die Idee ist einfach geil. Und nachdem Java heute genau das nicht erreicht hat … wieso versuchen wir es nicht mit der Sprache, die auf alle erdenklichen Plattformen auf dieser Welt portiert wurde?

Das hört sich nach einer Herausforderung an! Seit Jahren endlich mal wieder etwas kniffligeres, als Auswertungen zu beschleunigen.

Mag sein, dass mir das Projekt letztendlich wirtschaftlich nichts einbringt, aber darum geht es nicht. Und vielleicht findet sich im Web ja noch so ein retrophiler Code-Extremist, der einfach Spaß daran hat, etwas auszuprobieren, auch wenn es “unkonventionell” ist.

Zur OpenGate Idee


Wenn sich eine triviale Erkenntnis mit Dummheit in der Interpretation paart, dann gibt es in der Regel Kollateralschäden in der Anwendung.
frei zitiert nach A. Van der Bellen
... also dann paaren wir mal eine komplexe Erkenntnis mit Klugheit in der Interpretation!