Das Jahr 2019

Schon ist das Jahr 2019 wieder vorbei.

Und es war eines der schönsten Jahre, an die ich mich zurückerinnern kann.


Natürlich lag das vor allem daran, dass ich mit Anfang des Jahres Herr meiner eigenen Zeit war und für mich einiges weiter ging.
Hardwarebasteleien und das GATE-Projekt auf Softwareseite waren definitiv ein Highlight und ich kann nur sagen, dass so eine Phase des Entdeckens und Selbst-Verwirklichens ein Segen für einen sein kann.

Viel zu starr und öde ist die IT in ihrer kommerziellen Form heute geworden.
Und dort wo früher motiviert und vor allem “frei” an neuen Ideen und Technologien gearbeitet werden konnte, da sitzen heute elende Wirtschaftler, die mit der Divese:

Arbeiter schlecht bezahlen und immer das Maximum rauspressen.

auch noch das letzte bisschen Menschlichkeit und Initiative auf ihrem Geldaltar opfern.

Und daher beherzige ich die weise Aussage eines lieben Kollegen, der meinte

Die Arbeit ist nur zum Geldverdienen da. Etwas Sinnvolles macht man privat, am besten als OpenSource - Lösung.

Und deshalb starte ich 2020 wider mit guter Laune, weil ich gegen allfällige Demotivationstendenzen der Gesellschaft finanziell gut abgesichert bin und viele weitere spannende Themenbereiche offen sind, um die ich mich kümmern kann.

Es vergeht keine Woche, wo nicht wieder eine neue Microkontroller-Spielerei im Netz auftaucht, die ich nachbauen und daraus lernen kann und parallel dazu schreitet auch der C++ Standard weiter voran, womit mehr und mehr alter BOOST Code durch stabile (sich nicht ständig ändernde) Zeilen ersetzt werden kann.

Willkommen 2020!

Und allen da draußen einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Wenn sich eine triviale Erkenntnis mit Dummheit in der Interpretation paart, dann gibt es in der Regel Kollateralschäden in der Anwendung.
frei zitiert nach A. Van der Bellen
... also dann paaren wir mal eine komplexe Erkenntnis mit Klugheit in der Interpretation!